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Rollator: Was ist wichtig beim Kauf?

Was ist wichtig beim Kauf eines Rollators?

Rollatoren zählen mit zu den wichtigsten Hilfsmitteln im Alter, wenn das sich vorwärts bewegen immer beschwerlicher wird.
Aber auch krankheits- oder unfallbedingt kann ein Rollator im häuslichen Bereich und außerhalb der Wohnung ein nützliches Hilfsmittel sein. Allerdings sollte man beim Kauf eines Rollators auf einige entscheidende Punkte achten und kein Produkt ohne Sicherheitssiegel erwerben. In jedem Fall sind das Gewicht und die Größe des Hilfsbedürftigen eines der ersten Auswahlkriterien.
Die meisten Geräte sind zwar höhenverstellbar, aber bei einer Körpergröße von zum Beispiel 1,90 Metern muss die Grundkonstruktion schon entsprechend auf große Größen ausgelegt sein.

Ausstattungsmerkmale moderner Rollatoren

Jeder Hersteller gibt bei seiner Modellbeschreibung auch das Höchstgewicht an, was ein Benutzer nicht überschreiten sollte. Die meisten gut bis sehr gut getesteten Rollatoren bestehen aus Aluminium, und da dieser Werkstoff sehr leicht ist, ergibt sich so auch ein geringes Gesamtgewicht, das sich zwischen 6,7 und 8,5 Kilogramm bewegt.
Denn wichtig für alle Menschen, die sich eines solchen Hilfsmittels bedienen müssen, ist eine leichte und stabile Karosserie, die eine mühelose Fortbewegung möglich macht.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Kriterien, die bei der Anschaffung einer Gehhilfe beachtet werden müssen. Hindernisse wie Bordsteinkanten sollten relativ leicht zu überwinden sein, und dafür sind manche Modelle mit einer sogenannten Stufenhilfe ausgestattet. Dabei ist es wichtig, dass die Handgriffe in der Höhe und im Winkel verstellbar sind, um eine gute Führung zu gewährleisten.

Desweiteren muss die Bremse leicht, und ohne großen Druck ausüben zu müssen, zuverlässig funktionieren und feststellbar sein. Die Sicherheit steht in jedem Falle an oberster Stelle.
Dazu gehören ebenfalls Reflektoren am besten an den Vorder- und Hinterrädern, oder seitlich, um von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen zu werden.

Transportfähig und mit weiteren Extras

Um den Rollator auch gut mit ins Auto oder auf Reisen mitnehmen zu können, sollte er leicht, wenn möglich sogar mit einer Hand, faltbar sein. Die Möglichkeit einer platzsparenden Aufbewahrung ist damit ebenfalls gewährleistet. Neben den wichtigsten Aspekten gibt es ein breites Feld an Eigenschaften die für den Komfort des Benutzers sorgen können.

Da es bei Spaziergängen oder Einkäufen nötig sein kann eine kleine Ruhepause einzulegen, ist eine bequeme und strapazierfähige Sitzfläche nötig.
Ein breiter, eventuell auch gepolsterter Rückengurt sollte die Konstruktion ergänzen. Man muss allerdings darauf achten, dass die Sitzfläche nicht zu groß ist und dadurch die Gehhilfe zu sperrig wird.

Ein großer abnehmbarer Korb oder eine Tasche machen das Einkaufen oder Mitführen seiner persönlichen Gegenstände möglich.
Ein Stockhalter an der Seite ist für alle Personen wichtig, die kleinere Wege ohne den Rollator zurücklegen wollen. Für Personen, die ihn nur für den häuslichen Bereich verwenden ist es zudem nützlich, wenn ein Tablett angebracht ist.

Neben den Aspekten Sicherheit, Komfort und Optik, die in den Premium Modellen der verschiedenen Anbieter nahezu perfekt umgesetzt sind, gibt es einen weiteren entscheidenden Punkt. Den Preis.

Dabei stellt sich die Frage, ob und in wieweit die eigene Krankenkasse dieses Hilfsmittel bezahlt oder zumindest bezuschusst. Dies ist allerdings nicht leicht zu beantworten, da jede Krankenkasse unterschiedliche Bestimmungen in ihren Richtlinien dafür vorgesehen hat.

Natürlich sollte der Rollator vom Hausarzt verschrieben werden. Je genauer dieser die Eigenschaften angibt, die der Rollator haben muss, desto größer ist die Chance ein Modell der neueren Generation zu bekommen.
Denn bei manchen Krankenkassen kann es passieren, dass man nur ein gebrauchtes Leihmodell zu Verfügung gestellt bekommt.

Investition in ein Premiummodell lohnt sich

Wird ein neuer Rollator von der Krankenkasse bezahlt, ist dieser oft zu schwer und zu sperrig. Er entspricht oft nicht den Möglichkeiten der „neuen Generation“, die im freien Handel angeboten wird.

Kann man sich online selbst um den Kauf seines Rollators kümmern, werden die Lieferanten von der jeweiligen Krankenkasse vorgeschrieben. Diese müssen in dem sogenannten HMV-Verzeichnis stehen. Entscheidet man sich für den Kauf eines modernen, mit allem Nötigen ausgestatteten Rollator, kommt man um eine Zuzahlung nicht umhin.

Diese kann, mitunter fast genau so hoch sein wie der Komplettpreis einer entsprechenden Gehhilfe von einem günstigen Online-Anbieter.

Es lohnt sich in jedem Fall alle Möglichkeiten genau zu überdenken und nicht am falschen „Objekt“ zu sparen. Denn der Aufpreis, der sicherlich bei einem Premium Modell fällig ist, lohnt sich langfristig garantiert.


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