Skip to main content

Rollator über Krankenkasse

Rollator über Krankenkasse beantragen – so geht’s

Wenn das Tragen der Einkäufe immer mühsamer wird und schon das Gehen ohne Stütze Probleme bereitet, kann für viele ältere Menschen ein Rollator nützlich sein. So wird weiterhin ein großer Teil der eigenen Selbstständigkeit und Mobilität gewährleistet, da das Haus oder die Wohnung weiterhin alleine verlassen und zum Beispiel Einkäufe erledigt werden können. Auch die Teilnahme am sozialen Leben kann so ungehindert fortgeführt werden. Ein solches Produkt ist neben den Handgriffen zur Stütze meistens auch mit einer Sitzfläche ausgestattet, auf der Ruhepausen eingelegt werden können. So wird die Fortbewegung auch bei älteren oder kranken Menschen ermöglicht.

Der Rollator muss in den meisten Fällen allerdings nicht aus eigener Tasche bezahlt werden. Viele Krankenkassen übernehmen die anfallenden Kosten zumindest teilweise. Die Beschaffung eines solchen Hilfsmittels kann so zwar kostengünstig verlaufen, jedoch muss sich der Antragsteller an bestimmte Abläufe halten.

Antragstellung mit einem Arzt

Grundsätzlich verläuft die Antragstellung für einen Rollator immer mit einem Arzt. Dieser prüft, ob das Hilfsmittel aus medizinischer Sicht notwendig ist. Dies kann zum Beispiel nach Operationen im Knie- und Hüftbereich oder bei chronischen Erkrankungen der Gelenke der Fall sein. Auch Gleichgewichtsprobleme oder Beschwerden bei der Atmung können vom Arzt als Begründung angeführt werden. Wichtig ist dabei, dass der Arzt genau anführt, welche Beschwerden der Patient hat – so wird deutlich, welche Anforderungen der Rollator zu erfüllen hat.

Mit dem ausgestellten Rezept erfolgt der Gang zur Krankenkasse. Hier wird das Gutachten des Arztes und die Empfehlung für einen Rollator vorgezeigt. Gesetzliche Krankenkassen stufen Rollatoren offiziell als anerkannte Hilfsmittel ein, bei privaten Krankenversicherungen sollten Sie die Informationen bei der Versicherung selbst einholen. Hier gibt es große Unterschiede, teilweise werden die Rollatoren auch gar nicht bezuschusst. Je nach Schwere der Erkrankung und des benötigten Modells zahlen gesetzliche Krankenversicherungen bis zu 150 Euro pro Rollator, dies sind jedoch Ausnahmen. Meistens werden Modelle bis zu 80 Euro gänzlich bezahlt. Rollatoren können teilweise bis zu 400 Euro kosten, solche Preise müssen für gewöhnlich aber nur von privaten Käufern ohne Rezept bezahlt werden. Die Kostenübernahme über die Krankenversicherung erfolgt in der Regel unproblematisch, da Rollatoren mittlerweile zu gängigen Hilfsmitteln gehören.

Nur Standardmodelle sind „kostenlos“, Premiummodelle bieten jedoch oft mehr

Nach der Einwilligung der Krankenkasse kann sich der Antragsteller in einem Sanitätshaus beraten lassen. Der Fachmann kann hier je nach ärztlicher Versorgung entsprechende Modelle vorstellen. Die Auswahl ist in diesem Bereich mittlerweile riesig. Meistens übernimmt die Krankenkasse sogenannte Standardmodelle, in höheren Preisklassen sind jedoch auch Premiummodelle erhältlich. Kassenmodelle sind nicht selten sperrig und schwer – die Handhabung ist mit diesen Produkten etwas schwieriger als mit hochwertigeren Modellen. Außerdem handelt es sich hier meistens um gebrauchte Modelle.

Viele Patienten wünschen sich daher einen modernen Rollator, der leichtgängig ist und ein niedrigeres Gewicht hat, was vor allem älteren Menschen zugute kommt. Da diese Produkte häufig deutlich teurer sind als Kassenmodelle, ist hier in der Regel eine Zuzahlung nötig, die sich aus der Differenz der Zuzahlung von der Versicherung berechnet. Wenn der gewünschte Rollator zum Beispiel 150 Euro kostet und die Kassenversicherung 80 Euro trägt, muss der Antragsteller die restlichen 70 Euro selbst bezahlen. Dies ist allerdings mit der Krankenversicherung abzuklären, denn nicht alle Versicherungen genehmigen die eigene Zuzahlung des Patienten. Unterschieden werden Modelle für innen und außen, jedoch sind die meisten Produkte in beiden Gegebenheiten einsetzbar. Auf den Innenbereich optimierte Geräte sind kleiner, leichter und wendiger, Rollatoren für den Außenbereich sind besonders robust und etwas schwerer. Welches Modell für Ihre Bedürfnisse das beste ist, kann ebenfalls mit dem Arzt geklärt werden.

Das wichtigste Kriterium – der beste Rollator für den persönlichen Gebrauch

Es gilt also: Die Bezahlung von Standardmodellen wird von den meisten Krankenversicherungen gewährleistet, hochwertige Modelle müssen zum Teil selbst bezahlt werden. Am wichtigsten ist bei der Wahl des Rollators jedoch, dass das gewählte Modell zum eigenen Krankheitsbild passt und optimal auf die Bedürfnisse abgestimmt ist. Grundsätzlich gibt damit also drei Möglichkeiten. Der selbstständige Kauf, bei dem Sie die vollen Kosten zahlen, die vollständige Kostenübernahme durch die Krankenversicherung sowie die teilweise Kostenübernahme. Welche Variante die beste ist, ist vom individuellen Fall und dem finanziellen Rahmen abhängig. Die Qualität des Produkts sollte in jedem Fall im Mittelpunkt stehen!

Der Rollator wird meistens in einem Sanitätshaus oder einer Apotheke beschafft, mit der die Versicherung einen Vertrag hat. Bei anderen Händlern muss wiederum der vollständige Preis selbst gezahlt werden. Mit dem Fachmann, der den Rollator an den Patienten gibt, erhält dieser außerdem eine ausführliche Einweisung. Dem Antragsteller wird hier erläutert, wie das Gerät zu bedienen ist. Dazu gehört zum Beispiel die Handhabung der Bremsen, das Zusammenklappen oder die korrekte Einstellung der Handgriffe.
Bei der Besorgung des Rollators ist zu beachten, dass es sich im Regelfall nur um eine Leihgabe handelt, die für drei bis fünf Jahre gewährt wird. Nach Ablauf dieser Frist ist zu klären, ob das Hilfsmittel weiterhin benötigt wird oder ein anderes Modell genutzt werden sollte.

Wenn ältere Menschen einen Rollator beantragen müssen, geschieht dies meistens mit Gesprächen mit der Krankenkasse sowie dem behandelnden Arzt. Vor allem der Umgang mit den Formularen und den Anforderungen der Krankenkasse kann für Senioren mühsam sein und sie überfordern. Hilfe durch die eigenen Kinder oder auch die Enkel kann hier nützlich sein, um die erforderlichen Unterlagen abzuschicken. Auch bei der Wahl des Rollators können diese Familienmitglieder behilflich sein, um ein passendes Modell zu finden, das den eigenen Bedürfnissen gerecht wird.


Die Top 5 Premium Rollator Modelle

Der Handicare Gemino 30 Rollator

Der Handicare Gemino 30 Rollator ist aufgeklappt 67 cm in der Länge, 60 cm in der Breite und 87 cm in der Höhe. Zusammengeklappt ist er 67 x 24 x 76 cm groß und kann gut und platzsparend verstaut werden. Er ist für Personen mit einer Körpergröße von 150-200 cm empfohlen. Es gibt aber auch eine Ausführung für kleinere Personen. Die Sitzhöhe von 65 cm ist vor allem für ältere Benutzer ideal, da sie es erlaubt leicht wieder aufzustehen. Dabei dienen die Handgriffe des Rollators zur Unterstützung. Der Rollator ist vorne und hinten mit Reflektoren ausgestattet, was dem Benutzer bei schlechtem Wetter oder bei Dunkelheit zusätzliche Sicherheit bietet.

Er lässt sich leicht bewegen und ist mit einer Umkipphilfe ausgestattet. Die Bremsen haben bei allen Witterungsbedingungen eine gute Wirkung und können sicher festgestellt werden, damit man sicher auf dem Rollator sitzen kann ohne wegzurollen. Die Höhe der Handgriffe lässt sich einfach einstellen und der Rollator verfügt über eine Memoryfunktion, die die letzte Einstellung der Handgriffe speichert. Der Rollator ist mit einem Einkaufsnetz ausgestattet. Der Rollator ist sehr leicht, ist aber trotzdem robust gebaut und sehr gut verarbeitet.


Der Russka Vital Rollator

Der Russka Vital Rollator ist aufgeklappt 66 cm in der Länge, 61 cm in der Breite und 86 cm in der Höhe. Zusammengeklappt ist er 66 x 34 x 74 cm groß und kann auf Reisen sehr gut verstaut werden. Trotz der Stabilität des Aluminiumrahmens hat der Rollator ein geringes Eigengewicht, wodurch er sehr beweglich ist und über kleinere Hindernisse gut hinweg bewegt werden kann. Die Griffe sind ergonomisch geformt und sind auch bei längerer Benutzung sehr bequem und liegen gut in der Hand. Auf der Innenseite der Griffe ist eine Nummerierung angebracht, die es erleichtert die benötigte Griffhöhe wieder zu finden.

Die Schlaufenbremse ist gut zu bedienen und lässt sich sicher feststellen, um ein Wegrollen zu verhindern. Die Einstellung der Höhenverstellung lässt sich durch die großen Schraubenköpfe leicht erledigen. Der Rollator verfügt über eine faltbare und abnehmbare Einkaufstasche. An den Seiten des Rollators, in den Handgriffen und in den Nähten der Einkaufstasche befinden sich Reflektoren, die in der Dunkelheit und bei schlechtem Wetter für Sicherheit sorgen. Der Rollator verfügt über eine Umkipphilfe und über einen integrierten Kantenabweiser, der Möbel und Türrahmen schützt. Die Hinterräder haben eine Stufenhilfe, die es leichter macht, Bordsteine zu überwinden.


Der Dietz bechle Brado Rollator

Der Dietz Bechle Brado Rollator ist aufgeklappt 66 cm in der Länge, 60 cm in der Breite und 78 bis 106 cm in der Höhe. Zusammengeklappt ist er 66 x 22 x 78 cm groß. Er ist sehr schnell aufgestellt und lässt sich auch kinderleicht wieder zusammenklappen. Durch sein geringes Gewicht lässt er sich zusammengeklappt leicht transportieren und braucht nur wenig Platz. Er eignet sich besonders für Menschen ab einer Körpergröße von 160 cm. Zur Standardausrüstung dieses Rollators gehören ein Netzkorb für den Einkauf, ein Stoffsitz für besonders bequemes Sitzen, eine Stockhalterung für die sichere Aufbewahrung des Gehstockes und eine Steighilfe.

Die ergonomisch geformten Griffe lassen sich leicht einstellen und schonen Gelenke und die Handballen auch bei längerem Gebrauch. Die Bremsen lassen sich leicht ohne besondere Anstrengung bedienen und verhindern im arretierten Zustand ein Wegrollen des Rollators. Der Dietz Bechle Brado Rolator erlaubt dem Benutzer große Bewegungsfreiheit. Er sieht sehr elegant aus und überzeugt durch seine moderne Technik. Seine leichte Bedienbarkeit und seine große Beweglichkeit durch das geringe Eigengewicht machen ihn zu einem geschätzten Begleiter.


Der Dietz Taima XC Rollator

Der Dietz Taima XC Rollator ist aufgeklappt 67 cm in der Länge, 64 cm in der Breite und 95 cm in der Höhe. Zusammengeklappt ist er 67 x 24 x 82 cm groß und steht auch in zusammengefaltetem Zustand sicher aufrecht. Das macht die Aufbewahrung besonders platzsparend. Dieser Rollator ist besonders für draußen gedacht, da er sich durch die großen luftbereiften Räder und das geringe Gewicht bestens für lange Spaziergänge auf unebenen Wegen sogar auf Schotter eignet. Die Luftbereifung fängt jede Erschütterung durch Unebenheiten im Gelände auf und ist sehr schonend für die Hand- und Schultergelenke und den Rücken. Außerdem machen die großen luftbereiften Räder den Rollator sehr beweglich und leicht zu schieben.

Die Handgriffe sind ergonomisch geformt. Die Bedienung der Bremse, die beim Sitzen auf dem Rollator auch arretiert werden kann, erfolgt über Griffe unterhalb der Handgriffe. Der Rollator ist mit einem Einkaufsnetz und einer Stockhalterung ausgerüstet. Außerdem verfügt er über eine Ankipphilfe zum Überwinden von Hindernissen. Hierbei muss der Benutzer allerdings auf einen festen Stand achten, da sonst die Gefahr besteht, dass der Benutzer umfällt.


Der Drive Medical Diamond Deluxe Reiserollstuhl/Rollator

Der Drive Medical Diamond Deluxe ist als Rollstuhl und als Rollator einsetzbar. Er ist aufgeklappt 100 cm in der Länge, 90 cm in der Breite und 63 cm in der Höhe. Zusammengeklappt ist er 100 x 28 x 63 cm groß. Es lässt sich leicht zusammenklappen. Als Rollator ist er allerdings etwas breit. Auch ist für das Gerät keine Hilfsmittelnummer vorhanden, so dass eine Kostenabrechnung mit der Krankenkasse schwierig ist.

Durch die abnehmbaren und schwenkbaren Fußstützen kann das Gerät auch als Transportstuhl verwendet werden. Dies lässt sich mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug erledigen. Der Stuhl hat einen faltbaren Stoffsitz und eine weiche, gepolsterte Rückenlehne. Das Gerät wird mit einer Stofftasche zum Einkauf oder zum Aufbewahren von persönlichen Gegenständen und einem Stockhalter zur sicheren Aufbewahrung eines Gehstockes geliefert.

Die Handgriffe sind höhenverstellbar. Durch eine Schlaufe an der Sitzfläche ist das Gerät ganz einfach zusammenfaltbar. Es kann dadurch leicht in einen Auto oder auf Reisen im Zug oder im Flugzeug transportiert werden. Das Gerät eignet sich besonders für Menschen, die noch über eine gewisse Gehfähigkeit verfügen, aber nach einiger Zeit nicht mehr fähig sind selbst zu gehen. Dann lässt sich das Gerät mit wenigen Handgriffen in einen Rollstuhl verwandeln und der Benutzer kann geschoben werden.

Hier geht es zum Rollator Test 2016


Ähnliche Beiträge