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Die besten Schmerztherapiegeräte für Zuhause


RckenproblemeImmer mehr Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich bei ihnen über mindestens vier Wochen. Die Schmerzsymptomatik kann chronisch sein und trotzdem akute Anteile, sogenannte Schmerzspitzen haben. Patienten mit chronischen Schmerzen müssen individuelle Alltagskompetenz daheim entwickeln und der Markt gibt einige Geräte her, die das Schmerzempfinden lindern können, so dass sich kein Schmerzgedächtnis entwickelt.

Eine autonome Strategie, unabhängig von Sprechzeiten beim Arzt und stationären Behandlungsangeboten.
Vorreiter hierbei sind die Volkskrankheiten Kopf- und muskuläre Rückenschmerzen sowie Bandscheibenprobleme. Unspezifische Rückenschmerzen können hier nur rein symptomatisch behandelt werden, wobei der Fokus auf Schmerzlinderung, den Muskelaufbau gegen Bewegungsmangel bei gleichzeitiger Verbesserung der Beweglichkeit und psychische Stabilisierung gelegt wird.
Abhilfe schaffen zum einen Psycho- und Physiotherapie (z.B. manuelle Therapie) und die umfassende interdisziplinäre multimodale Behandlung beim Schmerztherapeuten aber auch zuhause kann der Patient die Schmerzen effektiv behandeln.
Eine Möglichkeit ist zum Beispiel das Biofeedback, eine andere die sogenannte TENS-Therapie(transkutane elektrische Nerven-Stimulation). Geräte hierzu lassen sich zum Teil bereits kostengünstig im Online- oder stationären Handel anschaffen. Die Wirksamkeit ist belegt, entgegen dem Grundsatz: Patienten wollen lieber Gespräche statt Apparatemedizin. Gerätemedizin wird dank technischem Fortschritt auch für zuhause erschwinglich – selbst Discounter bieten Einstiegsmodelle an – und bietet Bedienkomfort und Alltagstauglichkeit.
So kann der Schmerzpatient eigenständig z.B. Migränebeschwerden behandeln. Auf das vertrauliche Arzt-Patienten-Gespräch sollte jedoch trotzdem nicht verzichtet werden und eine Einweisung in die technischen Möglichkeiten bleibt angeraten. Zu Risiken und Nebenwirkungen der Medizintechnik fragen Sie ihren Arzt (und Apotheker) – oder das Sanitätshaus.


Beurer MG 40 Infrarot-Massagegerät

29,40 € 49,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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1. Der Klassiker: Infrarotleuchten

Infrarotlicht trägt erwiesenermaßen zur Linderung von Muskelschmerzen und Beschwerden steifer Gelenke (u.a. bei Rheuma) bei. Die wohltuende Wärme des Infrarotlichts dringt tief in die Haut ein, regt die Blutzirkulation an und wärmt die Muskeln auf.
Durch die Wärme werden die Blutgefäße erweitert, dadurch wird der erwärmte Bereich besser durchblutet, was die körpereigene Abwehr und Stoffwechselprozesse mobilisiert sowie lockert und entspannt. Da Wärme das Körpergewebe flexibler macht, wirkt sie sich positiv auf die allgemeine Beweglichkeit aus und lindert Gelenkversteifungen. So kann die Eigenbehandlung punktuell erfolgen zum Beispiel im Schulter-Nacken-Bereich, beim sogenannten Tennis-Ellenbogen, der alternativ auch mit Epicondylitis-Spange therapiert werden kann, oder bei Wadenbeschwerden. Mittlerweile gibt es mit dem Beurer MG 40 Infrarot-Massagegerät auch Massagestäbe, die nicht stationär einzusetzen sind, sondern lokal angewendet werden. Die Vibrationsmassage wirkt auch präventiv in der Eigentherapie. Mit rund 40 Euro erschwingliches Handmassagegerät.


2. Der innovative Trend: Phillips BlueTouch App-gesteuertes Schmerztherapiegerät

Die Philips BlueTouch-Modelle verwenden zur Durchblutungsförderung und Schmerzlinderung bei Rückenbeschwerden blaues Licht aus LEDs mit doppelter Wirkung: wohlige Wärme bei gleichzeitiger Anregung der Freisetzung von körpereigenem Stickstoffmonoxid. Großes Plus: Sie sind kompatibel mit iOS und Android-Smartphones. Das Behandlungstagebuch ist Teil der Behandlungs-App. Anwendungsbereiche sind Schmerzen im oberen Rücken (=Behandlung mit Schultergurt) und Schmerzen im Lendenwirbelbereich (=Behandlung mit Lendengurt). Kontraindikationen sind: Schwangerschaft, Sonnenallergie, lokale Implantate. Mit über 200 Euro nicht ganz erschwinglich. Für größtmögliche Bewegungsfreiheit während der Anwendung wird das BlueTouch kabellos über leistungsstarke Li-Ionen Akkus betrieben.


Promed 352410 Reizstromgerät emt-4

48,00 € 79,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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3. Elektrotherapie und Reizstrombehandlung durch TENS/EMS (Muskelkontraktionstraining)-Geräte

Aus jahrelanger Praxis heraus hat es sich bewährt, Reizstromanwendungen als eine praktisch nebenwirkungsfreie Alternative zur konventionellen medikamentösen Schmerzbehandlung einzusetzen. Die Aufmerksamkeit des Gehirns wird durch die elektrischen Impulse vom lokal vorhandenen Schmerzempfinden abgelenkt und lindert so das subjektive Schmerzempfinden. Erfahrungswerte belegen, dass bei richtiger Wahl der Stimulations-Parameter und korrekter Elektroden-Platzierung bis zu 80% der Schmerz-Patienten auf TENS ansprechen. Die Anwendung eines TENS-Geräts ist dabei leicht zu erlernen und damit auch für eine Selbstbehandlung zu Hause geradezu prädestiniert.
Neben der Schmerztherapie bei orthopädischen Erkrankungen (Ischialgien, Sehnenscheidenentzündungen, Arthrosen etc.) sowie Neuralgien bieten Reizstromanwendungen auch sehr gute Erfolge bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen, Phantomgliederschmerzen oder bei der Muskelrehabilitation von Sportlern nach Verletzungspausen. Es gibt auf dem Markt TENS-Geräte mit 1 Kanal (= 2 Elektroden) über 2 Kanäle (= 4 Elektroden) bis hin zu 4 Kanälen (= 8 Elektroden).
Hier vorgestellt: Promed 352410 Reizstromgerät emt-4.
Für einen fairen Preis von 50 Euro bei kaum Bewegungseinschränkung können sie das Gerät unauffällig tragen. Die Klebeelektroden sind leicht anzubringen und bieten in unterschiedlichen Programmen Schmerzlinderung. Zum Beispiel können sanfte Massagen in die Behandlung integriert werden. Die elektrischen Impulse hemmen die neuronale Schmerzweiterleitung und helfen dem Körper, Endorphine auszuschütten. Bewährt hat sich dies bereits bei vielen chronischen Schmerzsyndromen aber im Besonderen bei Skelettschmerzen und Arthritis. Da die Klebeelektroden mittlerweile z.T. mit Hydrogelen ausgestattet sind, kommt es in den seltensten Fällen zu Hautirritationen und die Kleber sind mehrfach wiederverwendbar. Für besseren Hautkontakt, empfiehlt es sich zusätzlich Wasser zu verwenden, dann brennt es auch nicht auf der Hautoberfläche. Zudem erhält man bei vielen Geräten mittlerweile ein Feedback über seine körperliche Aktivität. Noch ein Vorteil: kostengünstige Behandlungsform, da die Mietkosten bei Verschreibung durch den Arzt in der Regel die Krankenkasse übernimmt. Achtung: Diese Therapieform darf nicht angewendet werden mit Herzschrittmachern, Herzrhythmusstörungen und bei Metallimplantaten mit Gleichstromanteil. Auch während der Schwangerschaft sollte eine Behandlung nur nach vorheriger Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal erfolgen.


4. Akupunktur/-pressur-Stifte:

Vom Akupunktur-/Akupressurstift für Reizstromgeräte, dem günstigen Einstiegsmodell unter 25 Euro
Die Produktneuheit Akupressur-Stifte soll Ihnen helfen, ähnliche Ergebnisse zu erzielen, wie mit der herkömmlichen Nadel-Körper- und/oder Ohr-Akupunktur. Auch Mediziner setzen diese erfolgreich ein – ganz ohne Nadeln und Einstichschmerzen zum Beispiel bei verklebten Faszien nach mehrfachen Operationen. Zum Teil sind diese Pens mit o.g. Reizstromgeräten kompatibel oder es handelt sich gleich um Multifunktionsgeräte. Akupunktur ist als Bestandteil der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) eine der ältesten therapeutischen Methoden und zielt auf eine möglichst ausgeglichene Energiebilanz im menschlichen Körper ab. Über mit Meridianen verbundene Punkte werden hier bestimmte Organe direkt angesprochen. Wirksamkeitsnachweise liegen auch für die Therapie von Fibromyalgien vor.


5. Biofeedback – Körperwahrnehmung trainieren

Das bioRelaxx Anti Stress Training + HRV Messung + Fingerpulssensor für 150 Euro dient der Behandlung von psychischen Beschwerden wie beipielsweise Burn out und soll sogar der neuen Volkskrankheit Demenz vorbeugen.

Es wirkt bei täglicher Anwendung auf Basis der Parameter Herzschlag und Atmung dem Stress im vegetativen Nervensystem entgegen und findet auch Einsatz bei Sportlern und im Rehabereich.

Das NeuroTrac Simplex EMG ((Electromyographie)-Biofeedback-Gerät für 270 Euro von Verity Medical wirkt hingegen muskulär: Dies soll insbesondere helfen, die Bedeutung von EMG und Muskelaktivität zu

Unter anderem bei Beckenbodenproblemen und Inkontinenz kann es als Training dienen.
Der Patient erhält detaillierte Informationen über oftmals unbewusste Körperprozesse und lernt, diese Vorgänge mit dem Bewusstsein zu steuern. Ziel ist es, eine Entspannung auch ohne instrumentelle Hilfe durch den LCD-Display und das technische Feedback überall und selbstständig zu erreichen. Das in der Schmerztherapie bewährteste Verfahren ist das EMG-Feedback, bei dem der Muskeltonus gespiegelt wird. Dem Patienten wird beigebracht, wie allein durch seine Vorstellungskraft schmerzhafte Körperprozesse positiv beeinflusst werden können hin zu mehr Entspannung und Lebensqualität. Für Migräniker gibt es das sog.  Vasokonstriktionstraining. Frühzeitig geschulte Aufmerksamkeit für Veränderungen im zentralen Nervensystem ermöglicht es den Betroffenen, die Schmerzspirale durch geeignete Maßnahmen, z. B. Entspannungs- und Meditationstechniken, zu unterbrechen. Keine Geräte im klassischen Sinne sind Akupressur-Ringe, Faszien-Rollen, Igelbälle oder die Eigenbehandlung durch Moxibustion (TCM); allerdings ebenfalls zuhause sehr wirksam.


Alle Geräte sollten jedoch nichtsdestotrotz in Absprache mit behandelnden Medizinern zum Einsatz kommen. Bedienfehler, Kontraindikationen und Nebenwirkungen können so ausgeschlossen werden. Werden Sie zu ihrem eigenen Gesundheitsexperten!